Sonstige Filme

BRASILIEN

Notícias de uma guerra particular („News from a personal war“)
Dokumentarvideo von João Moreira Salles und Kátia Lund, Brasilien 1999, Farbe, 57 Min., OmeU
 Ein Dokumentarfilm über den Zustand der urbanen Gewalt in Brasilien. Der Schauplatz ist Rio de Janeiro, die Handelnden sind Polizisten, Drogendealer und Slumbewohner. Sie alle sind in einen alltäglichen Krieg verstrickt, aus dem keiner als Sieger hervorgehen kann.
Ein sehr umstrittener Film.
So., 6.5., 20.00 h, Club Voltaire Tübingen
Do., 10.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
zusammen mit:

Passado presente (“Vergangenheit Gegenwart”)
Videodokumentation von Luis Eduardo Lerina, Brasilien 2000, Farbe, Beta SP, 58 Min., OmeU
 Vor knapp hundert Jahren ließen sich Einwanderer aus Pommern in einer abgelegenen Bergregion im Nordosten Brasiliens nieder. Noch heute leben sie wie vor hundert Jahren und noch immer sprechen sie ihre alte Sprache.
„Bester brasilianischer Dokumentarfilm 1999/2000“ der Brasilianischen Dokumentarfilm-Vereinigung, Preis beim Ethnographischen Filmfestival Rio de Janeiro 2000.
Chile
So., 6.5., 20.00 h, Club Voltaire Tübingen
Do., 10.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart

Cine Mambene
Dokumentarfilm von Laís Bodanzky und Luiz Bolognesi, Brasilien 1999, Farbe, 35mm, 56 Min., OmeU
Die außergewöhnliche Reise eines Wanderkinos durch abgelegene Provinzen Brasiliens.
Cartão Vermelho ("Rote Karte") Kurzfilm von Laís Bodansky, Brasilien 1994, Farbe, 35mm, 10 Min., OmeU
Ein Mädchen spielt mit Jungs Fußball und wird plötzlich von seinen Gefühlen überrascht.
Sa., 5.5., 20.30 h, Filmmuseum Frankfurt
So., 6.5., 18.00 h, Filmmuseum Frankfurt
Mi., 9.5., 22.30 h, Kino Arsenal Tübingen
Di., 15.5., 20.00 h, Karlstorkino Heidelberg

CHILE

Coronación („Krönung“)   - deutsche Erstaufführung -
Spielfilm von Silvio Caiozzi, Chile 2000, Farbe, 140 Min., OmeU
Ein belesener Aristokrat aus einer traditionsreichen chilenischen Familie wird durch die junge Pflegerin seiner Großmutter in tiefe Verwirrung gestürzt. Der mehrfach preisgekrönte Film entstand nach dem gleichnamigen Roman des chilenischen Schriftstellers José Donoso.
Chile schlug den Film für die Oskar-Nominierung vor.
Mi., 2.5., 20.30 h, Filmmuseum Frankfurt
Fr., 4.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
Sa., 5.5., 20.30 h, Kino Arsenal
Di., 8.5., 18.00 h, Filmmuseum Frankfurt
So., 13.5., 19.30 h, Karlstorkino Heidelberg

 

 

7 Zeichentrick-Kurzfilme von Tomás Welss
Chile 1987-2000, Farbe, 35mm /16mm, ohne Dialog.
Der junge Regisseur spielt in den Kurzfilmen mit Männerphantasien.
Mi., 9.5., 20.30 h, Filmmuseum Frankfurt
Fr., 11.5., 22.30 h, Kino Arsenal Tübingen
Sa., 12.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart

 

KUBA

Lista de espera (“Kubanisch reisen”)
Spielfilm von Juan Carlos Tábio, Spanien/Kuba/Frankreich/Mexiko 2000, Farbe, 35mm, 106 Min., OmdtU
Eine Bus’fahrt’ in Kuba. Gleich nachdem lange ersehnten Start hat einklappriger Bus eine panne. Die Reisenden sind gezwungen, auf die Reparatur zu warten. Jeder versucht, die Wartezeit so gut wie möglich zu nutzen... Die Menschen kommen sich näher und beginnen, lang gehegte Träume zu verwirklichen. „Obwohl die Geschichte unübersehbar auf Kuba spielt“, so der Regisseur, „so geht es doch um die ewigen menschlichen Sehnsüchte.“ Juan Carlos Tábio realisierte zuvor zusammen mit Tómas Guitérrez Alea die Filme „Erdbeer und Schokolade“ und „Guantanamera“.
Di., 1.5., 18.30 h, Kino Arsenal Tübingen

MEXICO

Las cenizas del volcán (“Die Asche des Vulkans”)  - deutsche Erstaufführung -
Dokumentarfilm von Perez Rosado, Spanien/ Mexiko, Farbe, 35mm, 87 Min., OmeU
 1994 drehte Pedro Pérez Rosado in Chiapas einen Dokumentarfilm über die Zapatistenbewegung („Der Schmerz des Traumes“). Sechs Jahre später macht sich  der Filmemachermacher auf die Suche nach den Menschen, denen er begegnet war. Trotz der Militärpatrouillen kann er in die indianischen Flüchtlingslager gelangen. Die Bilanz ist erschreckend.
Der Film wurde auf dem Internationalen Filmfestival in Fribourg (Schweiz) ausgezeichnet (Prix de la Presse politique).
Siehe auch : Aktuelle Presseberichte zur Entwicklung in Mexiko >>
Mo., 7.5., 20.30 h, Kino Arsenal Tübingen
Di., 8.5., 18.30 h, Kino Arsenal Tübingen
Do., 10.5., 20.00 h, Karlstorkino Heidelberg
Fr., 11.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
So., 13.5., 20.30 h, Filmmuseum Frankfurt

NICARAGUA

El día que me quieras  („Der Tag, an dem Du mich lieben wirst“)  - deutsche Erstaufführung -
Videodokumentation von Florence Jaugey, Nicaragua 1999, 61 Min., Beta SP, OmeU
 Eine Polizeistation als Anlaufstelle für Frauen, die von ihren Männern verprügelt oder vergewaltigt wurden, die aber dennoch immer wieder zu ihren Männern zurückkehren.
Mi., 9.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
Do., 10.5., 20.00 h, Club Voltaire Tübingen

VENEZUELA

Caracas Amor a muerte    - deutsche Erstaufführung -
Spielfilm von Gustavo Balza, Venezuela 1999, Farbe, 91 Min., OmeU
 Das Leben eines jungen Pärchens in Caracas. Er bekommt immer wieder Probleme mit der Polizei, sie ist schwanger und kann sich nicht entscheiden, ob sie das Kind bekommen soll oder nicht... Der Erstlingsfilm geht der Frage nach:  „Te importa la vida? – Ist Dir das Leben etwas wert?“
Fr., 4.5., 20.30 h, Kino Arsenal Tübingen
So., 6.5., 20.30 h, Filmmuseum Frankfurt
Mo., 7.5., 20.00 h, Karlstorkino Heidelberg
Di., 8.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart

KOLUMBIEN / DEUTSCHLAND / SCHWEIZ

El acordeón del diablo  („Das Akkordeon des Teufels“)
Spielfilm von Stefan Schwietert, Deutschland/ Schweiz 2000, Farbe, 90 Min., OmeU
Eine Reise an die kolumbianische Karibikküste, in die Heimat des Sängers und Komponisten Pacho Rada. Rada ist einer der Akkordeonspieler, die Gabriel García Marquez zur Figur des Troubadours Francisco El Hombre in „Hundert Jahre Einsamkeit“ inspiriert hat. Der Musiker erzählt auch von der Nacht, in der er mit dem Teufel ein Akkordeon-Duell um seine Seele austrägt.
Fr., 4.5., 18.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
Sa., 5.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
So., 6.5., 20.00 h, Kommunales Kino Stuttgart
So., 6.5., 20.00 h, Karlstorkino Heidelberg
Di., 8.5., 19.30 h, Karlstorkino Heidelberg
Sa., 12.5., 20.30 h, Kino Arsenal Tübingen

Entrelineas –Cine sin consciencia („Die Botschaft zwischen den Zeilen“)
Videodokumentation von Rouven Rech, Deutschland 2000, 42 Min., Beta, OmdtU
Bedeutende argentinische Film- und Drehbuchautoren sprechen über die Zensur während der Militärdiktatur Videlas, dem sogenannten „Proceso de Reorganizatión“. Für die Künstler, die im Land geblieben waren, war es eine Gratwanderung zwischen Leben und Tod.
Do., 10.5., 20.00 h, Club Voltaire Tübingen

 

In Heidelberg werden zusätzlich folgende Filme gezeigt:

Flores de otro mundo ("Blumen aus einer anderen Welt")
Spielfilm von Iciar Bollaín, Spanien 1999, 106 Min., 35mm, Farbe, OmdtU
Einmal im Jahr warten heiratswillige Männer in einem abgelegenen Dorf auf einen Autobus. Jeder von ihnen hält eine Rose in der Hand. Im Bus sitzen viele Frauen aus Lateinamerika, die einen Mann suchen oder zumindest eine Heiratsurkunde brauchen, um in Spanien bleiben zu können. Der Film begleitet ein Jahr lang drei Paare, die sich auf dieser ländlichen "Single-Party" kennengelernt haben.
Do., 3.5., 19.45 h / Fr., 4.5., 19.45.h / Sa., 5.5., 19.45 h / So., 6.5., 17.45 h / So., 6.5.. 22 h / Mo., 7.5., 22 h / Mi., 9. 5. 22 h

Lieber Fidel
Dokumentarfilm von Wilfried Huismann, Deutschland 2000, 92 Min., 35mm, Farbe/sw, OmdtU
Das Leben von Marita Lorenz, der Geliebten Fidel Castros, die vom CIA angeworben wurde, um ihn zu vergiften. Bekanntlich lebt er immer noch. "Fidel hat mein Leben versaut, aber es war so schön" sagt die Frau, die heute verarmt und krank in New York lebt.
Do., 10. 5, 22 h / Fr., 11. 5, 18 h / Sa., 12. 5, 22 h / So., 13. 5, 22 h / Mo., 14. 5, 22 h

La Vida es silbar ("Das Leben - ein Pfeifen")
Spielfilm von Fernando Pérez, Kuba 1998, 106 Min., 35mm, Farbe, OmdtU
Eine zärtliche Hommage an das Leben und die Freiheit sowie eine Liebeserklärung an Havanna und seine Menschen. Der Film erhielt 1998 die "Goldenen Koralle" auf dem Filmfestival in Havanna.
Sa., 12. 5, 18 h / So., 13. 5, 13 h / Mo., 14. 5, 20 h / Di., 15. 5, 22 h / Mi., 16. 5, 22 h