RÜCKBLICK 2008
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Herzlich Willkommen zu den 25. Französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart!
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Preisverleihung
Erster Tübinger Filmtage-Preis und Deutsch-Französischer
Preis an "Home" von Ursula Meier
Verleihförderpreis an "Entre les murs" von
Laurent Cantet
Tübinger Publikumspreis an "Ce que mes yeux ont vu"
Publikumspreis der Stadt Stuttgart an "Borderline"
Ausführliche Infos unter "Auszeichnungen" |
AKTUELL:

Unsere Fotogalerie
Festival TV:
Festivalstudiosendung -- ein Eindruck vom Produktionsablauf, Portait Claude
Miller aus Paris, Bericht vom Promikick,Interview Taylan Barman.
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Wir
feiern 25 Jahre FRANZÖSISCHE FILMTAGE Tübingen-Stuttgart!
Feiern Sie mit!
Das 25. Jubiläum begehen die FRANZÖSISCHEN FILMTAGE vom
11. bis 19. November 2008 mit einem prallen Programm: mehr als 100
Produktionen
aller Genres zeigen die ganze Bandbreite des aktuellen frankophonen
Kinos. Viele internationale Gäste werden erwartet und zahlreiche
Rahmenveranstaltungen runden die Feier ab.
1984 von enthusiastischen Liebhabern der Kinokunst als kleines Festival
gegründet, haben sich die FRANZÖSISCHEN
FILMTAGE Tübingen-Stuttgart seit den 1990ern zum größten
Schaufenster des frankophonen Films in Deutschland entwickelt. Seit vier
Jahren, mit Andrea Wenzek als Leiterin, hat sich das Festival als Plattform
für das junge, noch zu entdeckende Kino der Frankophonie etabliert.
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Eröffnungsfeiern:
Tübingen
Kino Museum 19.30 Uhr
Séraphine (OmdU)
von Martin Provost
zu Gast: Ulrich Tukur, Martin Provost
Moderiert von Stefanie Schneider |
Architekturprojektion: CASA MAGICA
(Friedrich Förster, Sabine Weißinger)
Im Anschluss ab 23:00
Jubiläums-Party
in den Oberen Museumssälen mit Livemusik von "Café de
Paris", Eintritt frei! |
Stuttgart
Empfang
Restaurant Fellini 19.00 Uhr
Anschließend Eröffnungsfilm
Kino Atelier am Bollwerk 20.00 Uhr
Un Secret (OmdU)
von Claude Miller |
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Ehrenpreis
der Stadt Tübingen an die Grande Dame des französischen Films:
Agnès Varda
Anlässlich des 25. Jubiläums der Französischen Filmtage
vergibt die Universitätsstadt Tübingen ihren Ehrenpreis an
die große französische Filmschaffende Agnès Varda -
seit 50 Jahren eine der führenden Regisseurinnen Frankreichs und
Schlüsselfigur des modernen Films. Die Filmtage widmen Agnès
Varda eine Hommage mit einer Auswahl ihrer Filme.
Fr. 14.11. um 20 Uhr, Kino Museum
im Anschluss zeigen wir Les plages d'Agnès (OmdU) |
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Im Wettbewerb treten neun skurrile, hintergründige
Nachwuchsfilme aus Frankreich, Belgien, Kanada, der Schweiz, Algerien
und Marokko um zahlreiche Preise an.
Die Sektion Neue Filme zeigt alles von Arthouse bis Grand Public:
Im Mittelpunkt des Gesamtprogramms von mehr als 100 Filmen stehen rund 50 aktuelle
Produktionen aller Genres. Die FRANZÖSISCHEN FILMTAGE zeigen damit die
ganze Bandbreite des aktuellen frankophonen Kinos, unter anderem den aufwühlenden
Cannes-Gewinner „Entre les murs“ („Die Klasse“) von Laurant
Cantet, Oscar-Anwärter über einen jungen, um Integration bemühten
Vorstadtlehrer. Der Tübinger Eröffnungsfilm „Séraphine“ von
Martin Provost erzählt die Geschichte einer einfachen Haushälterin,
deren Talent als Malerin der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur)
kurz vor dem ersten Weltkrieg entdeckt.
Werke französischer Altmeister wie „Un secret“ von Claude
Miller, und „Deux jours à tuer“ von Jean Becker stehen
neben Filmen junger Autoren wie „Je veux voir“ von Joanna Hadjithomas
und Khalil Joreige. Darin spielt Catherine Deneuve sich selbst als Betrachterin
der Auswirkungen des letzten Libanonkriegs. Französische Schauspielerinnen
glänzen dieses Jahr in ungewöhnlichen Rollen: Sylvie Testud in „Sagan“,
einem bewegenden Porträt der Schriftstellerin Françoise Sagan.
Zum Programm gehören engagierte, politische und gesellschaftliche Grenzbereiche
auslotende Filme wie „Dernier Maquis“ von Rabah Ameur-Zaïmeche und „Louise
Michel“ von den beiden französischen Comedy-Stars Benoît
Delépine und Gustave Kervern über die grotesken Auswüchse
des Kapitalismus. „Louise-Michel“ ist im Französischen Wettbewerb
für den Verleihförderpreis nominiert.
Hommage: Alain Raoust
Die Hommage der 25. Französischen Filmtage richtet sich an einen
in Deutschland noch unbekannten Filmemacher: Alain Raoust, 1966 in Nizza
geboren, gelang der Durchbruch 2002 mit seinem ersten Langfilm “La
cage”, der in Locarno mehrere Preise abräumte. Die FRANZÖSISCHEN
FILMTAGE zeigen sein gesamtes filmisches Werk, darunter seinen aktuellen
Spielfilm “L'été indien”.
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Sektion Afrika: Länderschwerpunkt Kongo
Vorreiter für das afrikanische Kino in Deutschland: Bereits seit 23 Jahren
betritt der Arbeitskreis "Afrikanisches Kino" in der Sektion „Afrika“ mit
aktuellen Filmen und Programmen zu Schwerpunktthemen immer wieder cineastisches
Neuland.
Dieses Jahr geht es um das Filmschaffen aus der Demokratischen Republik Kongo
und um die für Europäer schwer nachvollziehbaren politischen und sozialen
Auseinandersetzungen in den dortigen Krisengebieten.
Zur Frage „Gibt es
eine Zukunft für den krisengeschüttelten Kongo?“ veranstalten
die FRANZÖSISCHEN FILMTAGE eine Podiumsdiskussion mit Filmemachern aus dem
Kongo: Monique Phoba, Djo Tunda Wa Munga und Jean-Michel Kibushi (Sa,
15.11., 16.15 im Cafe Haag) |
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Weitere Highlights:
- Erster deutsch-französischer CinéSlam: deutsche
und französische Kurzfilmschaffende treten wie bei einem Poetry-Battle
gegeneinander an und das Publikum entscheidet. Nah an der Wirklichkeit
und fern filmischer Konventionen, einfach gemacht, aber voller überzeugender
Ideen. Zwei Filmkulturen begegnen sich unter dem Motto: „Man
nehme eine gute Idee und eine Kamera…“
- Filme aus der Cinémathèque québécoise: Der
Sammlungs- und Programmleiter der Cinémathèque Québécoise
Pierre Jutras stellt wichtige Werke des Québecer Kinos aus den
1960e und -80er Jahren vor. In einer Podiumsdiskussion widmet sich
Jutras mit kanadischen Filmregisseuren (u.a. Denis Côté)
dem aktuellen Kino aus der französischsprachigen Region Québéc.
- Dokumentarfilme und Filmessais zum Thema „Fluchträume,
Fluchtwege“ in Zusammenarbeit mit dem Partnerfestival FIDMarseille.
- Das fast in Vergessenheit geratene Meisterwerk „Visages
d'enfants“ von Jacques Feyder (1923/25) mit Klavierbegleitung: ein
ungewöhnlicher Stummfilm aus der Schweiz, seiner Zeit weit voraus
und früher Vertreter des französischen poetischen Realismus.
- Tübinger Filmgespräche - Was ist ein guter
Dokumentarfilm?
Ästhetische Perspektiven und die virtuelle Dimension im deutschen und französischen
Dokumentarfilm
- Kurzfilmwettbewerb
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