1995 |
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Pierre Arditi bien entouré |
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Stefanie Schneider erinnert sich: |
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André Delvaux |
Ousmane
Sembène |
Zitate: „Könnte es sein, dass Menschen in allen Erdteilen mit einer
Geste der Gelassenheit essen, rauchen, lieben, ihren Hund ausführen – nur
nicht in französischen Filmen? Da geht es fast nie ohne einen irren
Blick ab, ohne Extremes, extrem Telegenes.“ “Was kann das schwäbische Adrenalin, das sich seit den Bauernkriegen
hartnäckig jeder Aktivierung verweigert, aus seinem gemütlichen
Plätzchen im albländischen Nebennierenmark hervorlocken? Die
inzwischen zum zwölften Mal zelebrierten Französischen Filmtage
sind der Grund, dass in Tübingen kollektiv der Schweiß ausbricht.
Auch Ousmane Sembène, das senegalesische Aushängeschild der
Afrikafraktion der Filmtage, blieb nicht von einem Marathon-Parcours
durch Kinosäle und Diskussionsrunden verschont. Sembène,
der sich nach einem bewegten Leben als Soldat, Hafenarbeiter, Journalist,
aktives Mitglied in der CGT und KP zunächst der Literatur zuwandte,
realisiert “erst” seit 30 Jahren Filme. Sein Film-Debut “La
Noire de ...” (1966) war der erste Spielfilm Schwarzafrikas und
begründete seinen Ruf weltweit. “Filmemachen in Afrika ist
kein Luxus, sondern ein existentielles Bedürfnis. Dabei sind Literatur
und Film eng miteinander verzahnt, sie interagieren. Deshalb arbeite
ich meistens an beidem gleichzeitig”, erklärt Sembène,
um die Struktur seiner art engangé bloß zu legen.“ |
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Robbe Grillet |
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