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Dem belgischen Dokumentarfilmpionier Henri Storck (1907-1999) und seinem Kreis widmet sich der Schwerpunkt Kunst und Kino. Ein Stummfilmprogramm - mit Klavierbegleitung von Uwe Oberg - enthält Kino-Poeme seines Lehrers Charles Dekeukelaire, eine Groteske seines Freundes Henri d'Ursel sowie einen Film zum Thema Krieg von Storck selbst. Der Kreis um Storck beschäftigte sich mit dem Oeuvre berühmter belgischer Künstler. Das Meisterwerk Symphonie paysanne von Storck selbst rundet das Programm ab. |
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| Stummfilmprogramm |
studio museum am Klavier: |
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regie: Charles Dekeukeleire In diesem kinematografischen Gedicht wechseln sich Boxer und Zuschauer, Bewegung und Statik, Positiv- und Negativ- Aufnahmen ständig ab. |
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histoire du soldat inconnu regie: Henri Storck Diese wilde Ansammlung von Ausschnitten aus Nachrichtensendungen von 1928 und 1929 (zu der Zeit, als der Briand- Kellogs-Pakt unterzeichnet wurde, der dem Krieg die gesetzliche Grundlage entzog) wurde damals durch die französische Zensur verboten. |
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impatience regie: Charles Dekeukeleire Dieser Film hat vier Hauptdarsteller: die vorbeifliegende Landschaft, ein Motorrad mit vibrierendem Motor, darauf eine nackte Frau und auf uns hereinbrechende abstrakte Formen. |
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la perle regie: Henri dUrsel Georges kauft eine Perlenkette für seine Verlobte. Auf dem Weg zu ihr wird ihm eine der Perlen gestohlen. Georges nimmt die Verfolgung auf und verliebt sich in die Diebin Henri dUrsels einziger Film hat einen surrealistischen Anklang. |
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symphonie paysanne bauernsymphonie regie: Henri Storck & Maurice Delattre Das anthropologische Meisterstück von Henri Storck. Dieser Dokumentarfilm ist wie ein großartiges und langsames Gedicht der Natur komponiert, in dem das Leben und der Tod der Menschen, der Tiere und der Pflanzen identische und lyrische Themen darstellen. Und dennoch ist es der Mensch, um den sich im Film alles dreht (Luc de Heusch) |
studio museum mo 06 | 21.30 |
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Kunstfilmklassiker Berühmte Belgische Maler |
arsenal so 05 | 15.30 |
magritte ou la leçon des choses regie: de Heusch, Delcorde, Raine Luc de Heusch betrachtet das Werk Magrittes, einer These André Bretons folgend, wie eine didaktische Demonstration. In Zusammenarbeit mit dem Maler entschlüsselt der Film die Gedankengänge hinter seinem Werk. Magrittes Universum erscheint als Abbild des menschlichen Geistes. Nicht ohne Humor kommentiert von anderen belgischen Surrealisten. |
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met dirk bouts regie: André Delvaux Ein belgisches Filmteam erkundet Leben und Werk des niederländischen Malers Dirk Bouts (1415 1475). Zeitebenen verschränken sich: Dem Vertrag des Malers für das Das letzte Abendmahl wird der Fernsehvertrag des Filmemachers gegenübergestellt. Das Gemälde wird rekonstruiert. Landschaften, in denen Bouts lebte, bilden den Hintergrund dieser essayistischen Annäherung. |
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regie: Luc de Heusch Der belgische Maler Pierre Alechinsky (geb. 1927 in Brüssel, Mitglied der Gruppe Cobra) wird bei der Entstehung eines seiner Gemälde beobachtet. Phasen der expressiven gestischen Arbeit wechseln mit Momenten der Reflexion. |
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calligraphie japonaise regie: Pierre Alechinsky Auf einer Reise nach Japan ergreift der Maler Pierre Alechinsky 1955 selbst die Kamera, um seine Sicht der japanischen Kalligraphie festzuhalten, von der er in seinem abstrakten Werk stark beeinflusst wurde. Zeitgenössische Künstler entwickeln aus der Kalligraphie abstrakte Gemälde. |
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le monde de paul delvaux regie: Henri Storck Eine lyrische Annäherung an die surrealen Kompositionen des belgischen Malers, Graphikers und Illustrators Paul Delvaux (18971994). Langsame Kamerabewegungen, begleitet von der Musik André Souris und der Stimme des französischen Dichters Paul Eluard vermitteln einen Eindruck von den Träumen und Obsessionen im Werk des Künstlers. |
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