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Die FRANZÖSISCHEN FILMTAGE schließen trotz leicht verringerten Umfangs mit ge-stiegenen Besucherzahlen. Auf die Zahl der Vorstellungen bezogen kamen durchschnittlich zehn Prozent mehr Zuschauer ins Kino, in Tübingen lag der Zuwachs sogar bei 20 Prozent. |
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Zahlreiche Filmschaffende aus Belgien, Kanada, Frankreich, Burkina Faso und auch Madagaskar besuchten die FRANZÖSISCHEN FILMTAGE und verliehen dem Festival internationales Flair. Marie-Clémence Paes, Produzentin aus Madagaskar kam zum diesjährigen Länderschwerpunkt Madagaskar. Zum ersten Mal wurde die größte Insel vor dem afrikanischen Kontinent in Deutschland als Filmland vorgestellt. Paes beeindruckte besonders von der warmherzigen Atmosphäre des Festivals: "Das Publikum war nicht nur von der Poesie der Lieder unseres aktuellen Films "Mahaleo" angetan, sondern interessierte sich lebhaft für die politische Situation unseres Landes." Das neue Konzept der stärkeren Vernetzung mit Frankreich durch enge Kooperationen mit "FID Marseille", dem Dokumentarfilmfest in Marseille, und der Region Rhône-Alpes bereicherte das Programm um interessante aktuelle Filme. In Zusammenarbeit mit dem Magazin "Cahiers du Cinéma" wurde in diesem Jahr zum Thema "Was ist eine gute Filmzeitschrift" diskutiert. Der thematische Schwerpunkt der 22. Französischen Filmtage "Erinnerungsarbeit - Travail de Mémoire" zur Besatzungszeit in Südwestdeutschland und zur Kolonialisierung in Algerien und Marokko mit Filmen, Vorträgen und Diskussionen trug zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte bei. Im roten Balken links finden Sie fotografische Rückblicke auf das Festival! |