Atelier - Eugène Green

In der Reihe Atelier werfen die Filmtage in diesem Jahr einen Blick auf das Werk von Eugène Green. Green, 1947 in New York geboren, kam spät zum Kino, erst mit 50 dreht er seinen ersten Film. Vorher war er als Philosophie-Professor, Maler, Schriftsteller und als Dramatur am Theater tätig. Seine Filme befassen sich meist mit ernsten Fragen und bergen aber zugleich etwas Tragisch-Komisches. Green lebt und arbeitet in Paris.

le pont des arts
die pont des arts

F 2004 126 min, OmeU

Die Stimme einer jungen Sängerin wird zur imaginären Brücke und zum Rettungsanker für einen jungen lebensmüden Mann, der sich verliebt und auf die Suche macht nach einer Unbekannten.

So 30.10. 20.00
kommunales kino 2
Mo 31.10. 19.30
atelier
Mi 02.11.17.30
atelier
le monde vivant
die lebendige welt

F/B 2003 75 min OmeU

Ein mächtiger Riese möchte seine Gattin verjagen, da sie für ihn nur vegetarisch kocht. Eine neue Braut hat er sich schon gesucht - und hält sie genauso gefangen wie zwei Kinder, die er zum späteren Verzehr mästet. Da brechen zwei Ritter auf, um den Riesen zu bekämpfen. Ein - vermeintlich - mittelalterliches Epos voller Sprachwitz und Ironie.

So 30.10. 22.00
atelier

le nom du feu
das wort für feuer

F 2002 20 min OF
Ein Mann offenbart seiner Ärztin, dass er sich immer nachts in einen Werwolf verwandelt. Er lädt sie ein, um Mitternacht in den Wald zu kommen, um seiner Verwandlung beizuwohnen.

So 30.10. 22.00
atelier
Zusammen mit:
le monde vivant

toutes les nuits
nacht für nacht

F 2001 112 min OmeU

Toutes les nuits ist die freie Bearbeitung des Textes La Première Education sentimentale des jungen Flauberts. Die Erzählung spielt vor dem geschichtlichen Hintergrund der bewegten Jahre zwischen 1967 und 1979 und handelt von den Liebesleiden und -erfahrungen der Freunde Henri und Jules.

Sa 29.10. 17.30
kommunales kino 1
Di 01.11. 11.30
atelier