Festival-Gäste

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Wettbewerb

Dany Kouyaté
Der 1961 in Burkina Faso geborene Regisseur besuchte zunächst das Institut Africain d'Etudes Cinématographiques in Ouagadougou. An der Sorbonne schließt er ein Studium mit der Maîtrise d'Animation Culturelle et Sociale ab. Danach widmet er sich zunächst Theaterarbeiten, bevor er sich 1989 dem Film zuwendet. Sein dritter Spielfilm Ouaga Saga (2003) handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die ihre Träume in Ouagadougou verwirklichen will.

29.10. um 20:00 Uhr im STUDIO MUSEUM
30.10. um 17:30 Uhr im ARSENAL

Wettbewerb

Jean-Henri Roger
Jean-Henri Roger produzierte zwischen 1970 und 1974 mehre experimentelle und politische Dokumentarfilme, darunter Bonne chance la France. Sein erster Spielfilm als Regisseur, Neige, wurde 1981 mit dem Prix du Cinéma Contemporain in Cannes ausgezeichnet. Im Rahmen der Kategorie "Neue Filme" ist er mit der Doku-Fiction Code 68 (2004) vertreten.

29.10. um 22:15 Uhr im STUDIO MUSEUM
30.10. um 22:15 Uhr im STUDIO MUSEUM

Wettbewerb

Dominique Abel und Fiona Gordon
Der Belgier Dominique Abel und die Kanadierin Fiona Gordon, beide geboren 1957, arbeiten seit Anfang der 90er-Jahre vor allem bei Theaterprojekten zusammen. Dabei zeichnen sie sich vor allem durch ihre spezielle Komik aus. 1992 versuchten sie sich an in ihrem ersten eigenen Kurzfilm Merci Cupidon 1994. Iceberg (2005) ist ihr erster gemeinsamer Langfilm.

1.11. um 19:30 Uhr im STUDIO MUSEUM

Neue Filme

Laetitia Chardonnet
An der Seite ihres Lebensgefährten Patrick Bouchitey spielt die Neuentdeckung in L'Imposture (2004) ihre erste große Rolle.

26.10. um 19:30 Uhr im MUSEUM 1 Tübingen
27.10. um 17:30 Uhr im MUSEUM 2 Tübingen
28.10. um 20:00 Uhr im KOMMUNALEN KINO 1 Stuttgart

Neue Filme

Jérôme Bonnell
Jérôme Bonnell wurde 1977 in Paris geboren. Er studierte zunächst Geschichte, dann Filmwissenschaft an der Universität Paris VIII. 1996/97 war er als Regieassistent für Nicole Garcia und Michel Deville tätig. Nach Le Chignon d'Olga (2001) ist Les Yeux Clairs (2005) sein zweiter Spielfilm.

1.11., 20:00 Uhr im ARSENAL

Neue Filme

Judith Rémy
Die Komödienschauspielerin hat bereits in Filmen wie Electroménager (2000) und Beau Fixe (1992) mitgewirkt.

1.11., 20:00 Uhr im ARSENAL

Neue Filme

Denis Côté
Der Kanadier drehte seit 1994 ein Dutzend Kurzfilme, darunter Seconde valse, Kosovolove und La Sphatte. Die Filme wurden auf nationalen und internationalen Filmfestivals vorgestellt. Für Les Etats nordiques erhielt der Regisseur 2005 in Locarno den Goldenen Leoparden. Denis Côté ist Vizepräsident der Association québécoise des critiques de cinéma und leitet die Kinosektion der Zeitschrift ICI.

31.10. um 22:00 Uhr im KOMMUNALEN KINO 1 in Stuttgart
1.11. um 22:15 Uhr im ARSENAL
2.11. um 20:00 Uhr im ARSENAL

Afrika

S. Pierre Yaméogo
S. Pierre Yameogo wurde 1955 in Burkina Faso geboren. Die Schule besuchte er in der Elfenbeinküste. 1978 ging er nach Paris, um Fotografie, Film und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Dort verdiente er als Nachtwächter das Geld für seine ersten Filme. 1984 erschien sein erster Kurzfilm L'œuf silhouette. Für Delwende (2005) bekam er in Cannes den Prix de l'espoir.

1.11. um 22:00 Uhr im STUDIO MUSEUM
2.11. um 20:00 Uhr im STUDIO MUSEUM

Madagaskar

Marie-Clémence und César Paes
Marie-Clémence Paes (Foto) wurde 1959 in Madagaskar geboren und studierte in Frankreich Soziologie. Mit ihrem Mann César, geboren 1955 in Brasilien, Autor, Regisseur und Kameramann, lebt seit 1980 in Paris. 1988 gründeten sie die Firma Laterit Productions und produzieren seither verschiedene Filme, die sie zum Teil selbst realisieren, so etwa Angano... Angano...(1989).

27.10. um 17:00 Uhr im ATELIER Tübingen
28.10. um 17:00+ 22.30 Uhr im ATELIER
29.10. um 22:30 Uhr im KOMMUNALEN KINO 1 Stuttgart

Madagaskar

Raymond Rajaonarivelo
Geboren 1952 in Madagaskar, begann der Regisseur zunächst ein Filmstudium in Frankreich. Anschließend wurde er Assistent und begann, eigene Filme zu drehen. Er realisierte Kurzfilme und 1988 den ersten madagassischen Spielfilm TabaTaba, für den er in Cannes den Prix du Public erhielt.

28.10. um 17:00 Uhr im ATELIER Tübingen
28.10. um 22.30 Uhr im ATELIER

Kleine Werkschau

Isild Le Besco
Mit 8 Jahren stand die Tochter der Schauspielerin Catherine Belkhodja in Lacenaire (1990) das erste Mal vor der Kamera. Für ihre Rollen in Sade (Benoît Jacquot, 2000) und Roberto Succo (Cédric Kahn, 2000) wurde sie für den Cesar nominiert. Mit Demi-tarif lieferte sie im letzten Jahr ihr vielgelobtes Debut als Regisseurin.

1.11. um 15.00 Uhr im STUDIO MUSEUM
1.11. um 20.00 Uhr im ATELIER

Atelier

Eugène Green
Der 1947 in New York geborene Dramaturg und Regisseur lebt und arbeitet in Paris. 1977 gründete er das Schauspielerensemble Théâtre de la Sapience. 2001 gab er mit Toutes les Nuits sein Kinodebut. Mit seinem Werk, das außerdem den Kurzfilm Le Nom du Feu (2001) und die Spielfilme Le Monde Vivant (2003) und Le Pont des Arts (2004) umfasst, hat Green eine innovative und einzigartige Filmwelt erschaffen.

31.10. um 19.30 im ATELIER
1.11. um 11.30 + 13.30 Uhr (Werkstattgespräch) im ATELIER

Rhône-Alpes

Yilmaz Arslan
Yilmaz Arslan wurde 1968 in der Türkei geboren. 1975 kam er nach Deutschland, wo er 1988 die Theatergruppe Sommer-Winter gründete. 1992 drehte er seinen Debütfilm Langer Gang, der mit mehreren Preisen bedacht wurde. Mit Fratricide (2005) gewann er den Silbernen Leoparden in Locarno.

27.10. um 20h im STUDIO MUSEUM

Rhône-Alpes

Jean-Pierre Denis
Nach seinem Jurastudium arbeitete Jean-Pierre Denis als Zollfahnder und Filmemacher. 1980 drehte er seinen ersten Langfilm, Histoire d'Adrien, der in Cannes die Goldene Kamera bekam. Sein zweiter Film, La Palombière, wurde 1983 ebenfalls in Cannes in der Sektion "Perspectives" präsentiert. Auf Les Blessures Assassines (2000) folgte im letzten Jahr das Drama La Petite Chartreuse.

29.10. um 20.00 Uhr im MUSEUM 1
31.10. um 22.15 Uhr im STUDIO MUSEUM

FID Marseille

Peter Hoffmann
Der 1957 in Bad Godesberg geborene Regisseur studierte an der Fachhochschule Hannover Freie Kunst. Seit 1987 dreht er experimentelle und dokumentarische Kurzfilme. Desweiteren organisiert Hoffmann Filmreihen und Retrospektiven, macht Filmvertonungen, Filmkonzerte, Illustrationen und Übersetzungen. Sein Dokumentarfilm Oliva Oliva gewann 2005 den Ersten Preis in Marseille.

29.10. um 20:00 Uhr im KOMMUNALEN KINO 2 Stuttgart
30.10. um 20.00 Uhr im Arsenal

FID Marseille

Michka Saäl
Die Regisseurin wurde in Tunesien geboren, seit 1979 lebt sie in Québec. Sie hat drei Kurzfilme gedreht, darunter Nulle part, la mer (1991). Zudem ist sie als Drehbuchautorin und Schauspielerin tätig. 1999 dreht sie ihren ersten Spielfilm, die Autobiographie La Position de l'escargot. Les Prisonniers de Beckett wurde 2005 in Marseille präsentiert.

1.11. um 17:30 Uhr im ARSENAL

FID Marseille

Jean-Pierre Rehm
Kunst- und Filmkritiker, Leiter des post-gradualen Kunststudiengangs an der École Nationale des Beaux Arts de Lyon. Mitherausgeber der Cahiers du Cinéma. Seit drei Jahren Leiter des Internationalen Dokumentarfilmfestivals in Marseille (FID).

31.10. um 18:00 Uhr im ARSENAL
1.11. um 17:00 Uhr im ARSENAL

Travail de Mémoire - Kino nach dem Krieg

Laurence Thaisy
Studium der Germanistik in Valenciennes, promovierte über die französische Film- und Theaterpolitik im besetzten Deutschland (1945-1949)

Hendrik Feindt
Literatur- und Filmhistoriker, Hamburg; Lehrbeauftragter an der FU Berlin und der Universität Hamburg u.a. über den französischen Film unter der deutschen Okkupation; Herausgeber der Studien zur Kulturgeschichte des deutschen Polenbildes (Wiesbaden 1995), freier Mitarbeiter u. a. der Neuen Zürcher Zeitung und der Stuttgarter Zeitung

Peter Gleber
Studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte/ Neuere Geschichte und Politikwissenschaft arbeitet u.a. im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg, Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, leitete die KZ Gedenkstätte Sandhofen der Stadt Mannheim; ist seit 2005 Leiter des Genossenschaftshistorischen Informationszentrums (GIZ) in Berlin

Thomas Tode
Studium der Visuellen Kommunikation, Germanistik und Etudes Cinématographiques in Hamburg und Paris. Lebt in Hamburg als Filmemacher und freier Publizist; Filme: Natur Obskur (1988), Die Hafentreppe (1991), Im Land der Kinoveteranen - Filmexpedition zu Dziga Vertov (1996). Regelmäßige Beiträge für CineGraph Lexikon, Cinémathèque (Paris), Cinema (Zürich).

Walter Schlegel
Kinobetreiber der frühen Jahre aus Mössingen. Bis heute erinnert er sich an die Kontrollen der französischen Soldaten, die darüber wachten, dass in seinem Kino die französische Filmquote eingehalten wurde.

Alphonse Sauder
Französischer General a.D., ehemals stellvertretender Bataillonschef in Tübingen und Zeitzeuge bei der SWR-Abendveranstaltung "Kino nach dem Krieg". Ob die französische Filmpolitik den Besatzern bei der "Réeducation" geholfen hat? Alphonse Sauder kann das aus Sicht des Militärs beantworten.

Travail de Mémoire - Algerien 28.10.

Benjamin Stora
1950 in Constantine, Algerien geboren, gilt der Professor für Maghrebinische Geschichte am National-Institut für orientalische Zivilisation und Sprachen in Paris (INALCO) als Experte für den französischen Kolonialkrieg gegen Algerien. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher historischer Publikationen, darunter La Guerre d'Algérie, und realisierte Dokumentarfilme, wie etwa Algérie, croyances d'une Nation (1995, France 3).

28.10. um 20 Uhr im STUDIO MUSEUM

Filmgespräch 31.10.

Emmanuel Burdeau
Chefredakteur der Cahiers du Cinéma

Benjamin Heisenberg
Der gebürtige Tübinger lebt in München und gibt zusammen mit Freunden das freche Filmmagazin Revolver heraus - und gehört zu den vielversprechenden deutschen Jungregisseuren. Mit seinem Debut Schläfer wurde der 31jährige in diesem Jahr nach Cannes in die Reihe "Un certain regard" eingeladen.

Jury

Kirsten Dyrda
Studium der Anglistik und Romanistik in Aachen, seit 1996 als freie Film- (und Literatur-) Kritikerin tätig, Veröffentlichungen in verschiedenen Film- und Stadtmagazinen (u.a. Choices in Köln, Marabo im Ruhrgebiet, Schnüss in Bonn), 1996-2001 Redaktion der Aachener Filmzeitschrift Movie.

Lutz Gräfe
Begann 1986 als nebenberuflicher Filmkritiker mit dem Schwerpunkten Kinderfilm sowie Filme aus dem ostasiatischen Raum und Afrika; seit 1992 Filmjournalist u.a. Für Planet Movie, die Kinder- und Jugendfilmkorrespondenz, das Lexikondes Kinder- und Jugendfilms, den Kölner Stadtanzeiger sowie den WDR. Seit 2001 Mitarbeit in diversen nationalen und internationalen Jurys, sowie seit 2003 Mitarbeiter des Filmfestes Augsburg.

Jörg Taszman
geboren 1966 in Magdeburg, ist in Frankreich und der DDR aufgewachsen. Er lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin.