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Die
deutsche Nachkriegs-Filmgeschichte ist ohne die Politik der Kulturnation
Frankreich ebenso wenig denkbar, wie der Algerienkrieg ohne die Kolonialmacht
Frankreich. Unter dem Titel Die Franzosen sind da wird die Kultur-
und Filmpolitik in der französischen Besatzungszone in Form eines offenen
Symposiums und mit einer Veranstaltung des SWR-Tübingen im Kino Museum
behandelt. In Die Schlacht um Algier geht es bei Benjamin Stora und
im gleichnamigen Film um die französische Kolonialpolitik am Beispiel
Algeriens. |
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Nachdem der Großvater der jungen Bettina zu Tode kommt, kümmern
sich die beiden "Zirkusnomaden" Harms und Renz um das verwaiste
Mädchen. Zu dritt reisen sie nach Berlin, um dort einen eigenen Zirkus
aufzubauen. |
So 30.10. 17.30 museum 2 Mo 31.10. 17.00 museum 2 |
les enfants du paradis Paris, Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Milieu der Gaukler, Gauner, Pantomimen und Komödianten begegnen sich die schöne Garance, der Pantomime Baptiste, der Schauspieler Frédéric und der anarchistische Gauner Lacenaire. Ihre Lieben, ihre Schicksale, Hoffnungen und Enttäuschungen sind eng miteinander verknüpft. Der Klassiker zählt zu den schönsten und reifsten Werke des französischen Kinos - produziert von der deutschen Continentalfilm im besetzten Paris. Die Entstehungszeit schwingt im Subtext des Filmes immer mit. |
Do. 27.11. 17.30 waldhorn rottenburg Sa 29.10. 20.15 museum 2 Mo 31.10. 20.15 lichtspiele mössingen |
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Pierre und Eve sterben zur gleichen Stunde, begegnen sich in der Schattenwelt und verlieben sich ineinander. Deshalb dürfen sie in die Welt der Lebenden zurückkehren, allerdings unter einer Bedingung: Ihre Liebe muss vorbehaltlos sein. Les jeux sonts faits - Drehbuch: Jean Paul Sartre - vermischt Drama, Komödie und Surreales und zählt zu den Meisterwerken der Nachkriegszeit. |
Do 27.10. 22.15 museum 1 Fr.28.10. 17.30 museum 2 Di 01.11. 18.00 waldhorn rottenburg |
la battaglia di algeri 1957: Nach dem erfolglosen Kampf in Indochina sind die Franzosen fest entschlossen, ihre letzte Kolonie Algerien nicht aufzugeben. Dort organisiert die "Nationale Befreiungsfront" (FLN) den blutigen Widerstand im Untergrund. Der selten gezeigte Film wurde damals in Venedig mit einem Goldenen Löwen ausgezeichnet und in drei Kategorien für den Oscar nominiert, in Frankreich allerdings verboten. |
Fr.28.10. 20.00 studio museum Sa 29.10. 17.30 studio museum Mo 31.10. 18.00 waldhorn rottenburg |
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Dokumente Im Rahmen der so genannten Entnazifizierung sollte den Deutschen mit drastischen Dokumentaraufnahmen aus den KZ ihre Mitschuld am Aufstieg der Nazis und am Holocaust vor Augen geführt werden.
Fast unerträgliche Aufnahmen von den Resultaten des Nazi-Rassenwahns aus Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau und anderen Konzentrationslagern. Grausam-objektiv zeigt die Kamera Bilder, die unbestreitbare Tatsachen zeigen. le retour Ein Film über Kriegsgefangene und Deportierte, Aufnahmen aus einem Konzentrationslager und wie Gefangene ihre Befreiung feiern. Regie führte Fotograf Cartier-Bresson (1908-2004), das "Auge des Jahrhunderts". Filmerfahrung hatte "HCB" nach 1935 als Assistent von Jean Renoir gesammelt. Im Krieg musste er in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Sein Blick auf Rückkehrer spiegelt eigene Erfahrungen. lettre de paris Roger Leenhardt beschreibt Paris im Sommer 1945 in Form eines Briefes. Die Bilder von Fahrrädern, Warteschlangen für Lebensmittel und die Allgegenwart der amerikanischen Soldaten bieten einen einzigartigen Einblick in die verwundete Stadt, die gezeichnet ist von den Entbehrungen des Krieges. |
Do 27.10. 17.30 arsenal |