Festival-Gäste

Patrice Leconte
Leconte, geboren 1947 in Paris, versuchte sich zunächst als Comiczeichner, bevor er ins Regiefach wechselte. Seine Stärke sind Komödien , andererseits beweist er mit Filmen wie "Tandem", "Monsieur Hire" oder "Ridicule", dass er auch Sinn für das Tragische hat. In Tübingen präsentiert er sein neuestes Werk "Confidences trop intimes" und die Dokumentation "Dogora".
Confidences trop intimes
Sa., 23.10 um 20.30 Uhr im Kino Museum 1
Dogora
Sa., 23.10 um 22.30 Uhr im Kino Museum 1

Keine Bouhiza
Der Schauspieler ("Comme une image") wird bei der Eröffnung in Tübingen anwesend sein.
Fr, 22.10., 19.30 Uhr Kino Museum 1

 

 

Ismaël Ferroukhi
Ferroukhi, geboren 1962 in Kenitra, Marokko, wuchs im französischen Crest auf.
Er arbeitete als Drehuchautor mehrfach mit Cédric Kahn und realisierte als Regisseur und Autor die Fernsehfilme Un été aux hirondelles und Petit Ben für Arte, die sich wie Le grand voyage mit dem Islam und marokkanischen Einwanderern in Frankreich auseinandersetzen.
Christophe Girard
Seit seinem Beitritt zur Partei der französischen Grünen im Jahre 1996 ist Christophe Girard in der Politik aktiv. 1999 war er Kandidat der Liste von Daniel Cohn-Bendit bei den Europawahlen, und 2001 hatte er Teil an dem großen Erfolg seiner Partei bei den Pariser Stadtratswahlen, wo er im 4. Arrondissement für die Grünen kandidierte. Seit März 2001 ist Girard Kulturbürgermeister der Stadt Paris und nimmt als solcher an unserer Diskussionsrunde teil.
"Hauptstädtischer Glanz gegen Fülle in der Provinz?" -
Städtische Kulturpolitik in Frankreich und Deutschland
Do. 28.10., 18.00 Uhr
im Institut Culturel Franco-Allemand
Jeanne Labrune
1987 drehte die bis dahin fürs Fernsehen arbeitende Regisseurin ihren ersten Kinofilm "De sable et de sang", der in Cannes in der Sektion "Un certain Regard" gezeigt wurde. Es folgten weitere Dramen, bevor sie sich völlig umorientierte und mit "Ça ira mieux demain" und "C'est le bouquet!" ihr Können im Komödiengenre unter Beweis stellte. "Cause toujours!", unser offizieller Abschlussfilm, reiht sich hier nahtlos ein. Begleitet wird Labrune vom Co-Autor und Darsteller Richard Debuisne.
Cause toujours!
Sa. 30. 10., 20.00 Uhr im Kino Museum 1
Sam Garbarski
Der 1948 in Deutschland geborene Garbarski verdiente sein Geld zunächst als Werbefilmer mit seiner eigenen Agentur. Erst 1997 wendete er sich dem fiktionalen Kino zu und realisierte mehrere Kurzfilme, darunter "La vie, la mort et le foot" und "Joyeux Noël Rachid!". "Le tango des Rashevski" ist sein erster abendfüllender Spielfilm.
Le tango des Rashevski
Sa. 23.10., 20.00 Uhr im Kino Museum 2
So. 24.10., 15.00 Uhr im Kino Museum 2
Mo. 25.10., 22.30 Uhr im Kommunalen Kino 1, Suttgart
François-Christophe Marzal
Marzal wurde 1966 in Nizza geboren. Noch vor seinem Literaturdiplom 1988 drehte er seinen ersten Kurzfilm "Lavazda". 1995 schloss er sein Zweitstudium im Fachbereich Kino und Video an der École Supérieure d'Art Visuel in Genf ab. "Au large de Bad Ragaz" ist sein zweiter abendfüllender Spielfilm. Marzal gewann bereits 1999 den Hauptpreis der Französischen Filmtagen mit "Attention aux chiens". Wir freuen uns, ihn auch 2004 als Teilnehmer am Wettbewerb um die Fliegende Kamera begrüßen zu dürfen.
Au large de Bad Ragaz
Fr. 29.10. um 20 Uhr im Kino Arsenal
Michelle Porte
Sie drehte zahlreiche Dokumentarfilme und Fernsehreportagen, bevor sie den Roman "Der Nachmittag des Herrn Andesmas" von Marguerite Duras, deren Regieassistentin sie war, für ihren ersten Langfilm adaptierte. Beim diesjährigen Festival in Cannes wurde der Film in der Sektion "Semaine Internationale de la Critique" uraufgeführt.
L'après-midi de Monsieur Andesmas
Di, 26.10. 20 Uhr im Kino Atelier
Mi. 27.10., 20.00 Uhr im Kommunalen Kino 1, Stuttgart
Angela Schanelec
Angela Schanelec absolvierte zunächst die Schauspielschule in Frankfurt am Main. Nach zahlreichen Theaterengagements entschied sie sich 1990 für ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. "Das Glück meiner Schwester", ihr offizieller Debütfilm nach Abschluss des Filmstudiums, lief u.a. auf der Berlinale und beim Filmfest München.
Anhand ihrer Filme "Marseille" und "La princesse palatine à Versailles" werden die beiden Regisseurinnen versuchen, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutscher und französischer Filme zu ergründen.
face à face: Michelle Porte und Angela Schanelec
"Es geht um den Blick der sich ändert"

Mo. 25.10., 20.00 Uhr im Kino Atelier
Damien Odoul
Odoul ist die Werkschau des Festivals 2004 gewidmet. Als Autodidakt schrieb er seine erste Langproduktion fürs Kino, "Le souffle", und gewann prompt den Kritikerpreis beim Festival von Venedig. Auch sein Film "En attendant le déluge" lief erfolgreich bei der "Quinzaine des réalisateurs" in Cannes. Er wird zusammen mit seiner Assistentin Myrtille Saint-Martin bei den Vorführungen seiner Filme in Tübingen anwesend sein und mit der deutsch-französischen Masterclass der Filmhochschule Ludwigsburg/Paris einen Workshop bestreiten.
Errance
Sa. 23.10., 20.00 Uhr im Studio Museum
En attendant le déluge
Sa. 23.10., 22.30 Uhr im Studio Museum
Morasseix
So. 24.10., 20.00 Uhr im Kino Atelier
Le souffle
So. 24.10., 22.30 Uhr im Kino Arsenal
N.T. Binh
Binh, geboren 1958 in Paris, studierte Medizin, bevor er eine Karriere als Journalist u.a. bei der Kinozeitschrift "Positif" begann. Neben seinen Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten ist er als Drehbuchautor und Produzent tätig. Als Regisseur drehte er die Sautet-Biographie "Claude Sautet et la magie invisible".
Claude Sautet et la magie invisible
Di. 26.10, 20 Uhr im Kino Museum 2
Oliver Schmitz
Schmitz wurde in Kapstadt, Südafrika geboren und studierte an der dortigen Universität. Er ist einer der Mitgründer des legendären Night Clubs "Scratch", der immer wieder wegen Vergehen gegen die Apartheidsgesetze geschlossen wurde. Ende der 80er Jahre arbeitete er an einer Serie von Dokumentarfilmen mit, die im Untergrund gedreht werden mussten.
Hijack Stories
So.4.10., 22.15 Uhr im Kino Museum 1
Mo. 25.10., 20.00 Uhr im Kommunalen Kino 1, Stuttgart
Mapatsula
So. 24.10., 17.30 Uhr im Kino Atelier
Mo. 25.10., 17.30 Uhr im Kino Arsenal
Angela Mai
Angela Mai, 1938 bei einem Auslandsaufenthalt der südafrikanischen Eltern in England geboren, wuchs in Südafrika auf und studierte Theaterwissenschaft in London. Nach ihrem Umzug nach Deutschland schloss sie sich der Anti-Apartheid-Bewegung an. Seit 1994 arbeite sie gemeinsam mit Gisela Albrecht an dem 2004 fertiggestellten Film "Memories of Rain".
Memories of Rain
Mo. 25.10., 19 Uhr im Kino Museum 2
Do.28.10., 17.30 Uhr im Waldhorn
Fr. 29.10., 19.30 Uhr im Kommunalen Kino 1, Stuttgart
Zola Maseko
Maseko wurde 1967 im Exil in Swaziland geboren. Nach dem College in Tansania und einer Zeit bei Umkhonto We Sizwe, dem bewaffneten Arm des African National Congress (ANC), studierte er an der National Film and Television School in England. Zurück in Südafrika gründete er eine Produktionsgesellschaft und realisierte mehrere Kurzfilme, darunter auch den mehrfach preisgekrönten "The Foreigner".
The Life and Times of Sara Baartman - The Hottentot Venus
und The Foreigner (Kurzfilm)

Mi. 27.10, 20 Uhr im Kino Museum 2
Ramadan Suleman
Suleman, in Durban, Südafrika geboren, ist Mitbegründer des ersten "schwarzen" Theaters in Südafrika. Nach Filmstudium in Paris und London erhielt er für seinen Kurzfilm "The Devil's Children" mehrere internationale Preise. Sein erster Langfilm "Fools" wurde in Locarno mit dem "Silbernen Leoparden" ausgezeichnet. Neben "Fools" in der Sektion Südafrika präsentiert sich Suleman mit "Zulu Love Letters" im Wettbewerb.
Zulu Love Letters
Di., 26.10., 20 Uhr im Studio Museum
Mi. 27.10., 22.30 Uhr im Studio Museum
Fools
Di. 26.10, 17.30. Uhr im Kino Museum 2
Fr. 29.10., 20 Uhr im Kino Museum 2
Rainer Gansera
Gansera wurde 1948 in Bamberg geboren. Nachdem er seit 1978 für verschiedenste Filmmagazine gearbeitet hat, ist er seit 1997 Filmkritiker für die Süddeutsche Zeitung in München.
Gerhard Midding ist freier Autor und Filmjournalist. Er arbeitet nicht nur für zahlreiche Filmzeitschriften wie epd.film und filmbulletin, sondern auch für die Berliner Zeitung, Die Welt und den WDR.
Als Chefredakteur der "cahiers du cinéma", der einflussreichsten Filzeitschrift Europas, ist Emmanuel Burdeau eine feste Größe in der Filmkritik. die Filmjournalisten werden mit Laurent Jullier, Publizist und Filmwissenschaftler, die Leitfrage seines aktuellen Buches "Qu'est-ce qu' un bon film?, zu deutsch: "Was ist ein guter Film?" diskutieren, und hoffentlich eine Antwort auf die Frage finden, die uns alle bewegt.
face à face: "Was ist ein guter Film?"
So. 24.10., um 10 Uhr Filmvorführung im Arsenal
anschl. Diskussion um 12.15 Uhr im Kelternturm (7. Stock)
Benoît Pilon
Nach seinem Filmstudium an der Concordia University in Montreal arbeitete Pilon als Regieassistent und drehte eigene Kurzfilme. Danach profilierte er sich vor allem als Dokumentarfilmer. Der bei den Filmtagen vertretene "Roger Toupin, épicier variété", sein vierter Langfilm, wurde 2004 in Quebec mit dem "Jutra"-Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Roger Toupin, épicier variété
Mo. 25.10., 20 Uhr im Kino Studio Museum
Di. 26.10., 17.30 Uhr im Kino Atelier

Nicola Sornaga
Der gebürtige Italiener, Jahrgang 1972, gründete 1989 mit Thierry Beauchamp die Literaturzeitschriften "Le Boufalou" und "Johnny Weissmuller". Später begann er selbst zu schreiben und drehte 1995 seinen ersten Kurzfilm, gefolgt von einem Dokumentarfilm über den Dichter, der seine Jungend prägte, Matthieu Messagier. Le dernier des immobiles ist sein erster abendfüllender Spielfilm.