Filmeinreichung:

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Schülerkurzfilmwettbewerb


Eine Woche Französische Filmtage mit einem großartigen Publikum, einer anspruchsvollen und differenzierten Filmauswahl, einem sagenhaften Rahmenprogramm, begeisterten und begeisternden Gästen, unendlich viel Arbeit und noch viel mehr Vergnügen liegt hinter uns. MERCI BEAUCOUP an alle, die dieses wunderbare Filmfest möglich gemacht haben.

Et voilà:

Alle Preise und Preisträger

Internationaler Wettbewerb

Anmerkung der internationalen Jury (Claus Drexel, Adrien Jolivet, Patrick Hadjadj)

Die nominierten Filme waren in diesem Jahr alle herausragend. In BROOKLYN hat uns das Engagement von Pascal Tessaud und das Talent der Sängerin KT Gorique gefallen. An JE SUIS À TOI haben wir die originelle Geschichte und die radikale Interpretation geliebt. In LE CHALLAT DE TUNIS entwickelt sich die unglaubliche Geschichte des „Schlitzers“, die sogar ein Videospiel in Tunesien generiert. In L’ÉCLAT FURTIF DE L’OMBRE hat uns die Poesie gefallen, außerdem nimmt der Rhythmus des Films den Zuschauer mit in das Exil des Protagonisten. Was LE GRAND HOMME angeht, hat uns gefallen, dass das Leben eines Mannes beschrieben wird, dem wir normalerweise nur bei Gedenkveranstaltungen für die für Frankreich Gefallenen begegnen. LES COMBATTANTS hat uns mit seiner Qualität und Effizienz beeindruckt. QUI VIVE erlaubt Reda Kateb seine schauspielerischen Qualitäten zu entfalten. Schließlich bietet SPARTACUS ET CASSANDRA großartige Momente voller Empfindsamkeit und der Entfremdung zwischen den Kindern und ihren Roma-Eltern.

Filmtage-Tübingen-Preis: 5000 Euro, gestiftet vom Tübinger Kinomäzen Volker Lamm (Vereinigte Lichtspiele)

„Hope“ – Boris Lojkine

Die Begründung der Jury: “Wir haben beschlossen, den Preis für den besten Film HOPE von Boris Lojkine zuzuerkennen, dessen Engagement uns sehr berührt hat. Der Film begleitet zwei Flüchtlinge auf ihrem Weg durch Afrika nach Europa ohne Schwarzweißmalerei und mit einem guten Gespür für die Grausamkeit der Situation. Das hat uns bewogen, den Film auf den ersten Platz zu setzen.”

Preis der besten Darsteller/in: 1000 Euro, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart

Endurance Newton – „Hope“ – Boris Lojkine

Die Begründung der Jury: “Den Preis für die beste Darstellerin haben wir Endurance Newton zuerkannt, die in die Rolle der Hope ihr ganzes Herzblut gelegt hat. Vor allem in der Szene, in der sie gezwungen wird, das Herz eines Huhns während eines Voodoo-Rituals zu essen.”

Reda Kateb – „Qui vive“ – Marianne Tardieu

Die Begründung der Jury: “Reda Kateb, der Protagonist in QUI VIVE hat uns mit seiner authentischen Darstellung eines Mannes überzeugt, der mit einer Kette melodramatischer Situationen konfrontiert wird.”

Kurzfilmwettbewerb: 1000 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen
Die internationale Jury prämiert den innovativsten Kurzfilm.

„Tentacules 8, le retour de la chose“ von Ian Lagarde und Gabrielle Tougas-Fréchette

Die Begründung der Jury: “Wir haben viele verschiedene und sehr qualitätvolle Kurzfilme sehen dürfen und wir vergeben den Kurzfilmpreis an TENTACULES 8, LE RETOUR DE LA CHOSE von Ian Lagarde und Gabrielle Tougas-Fréchette wegen seiner Überraschungseffekte, seiner Frische, dem überzeugenden Spiel der Schauspieler, der hervorragenden Kostümen und dem distanzierten Blick auf die Allmacht des Regisseurs.”

Französischer Wettbewerb

Tübinger Publikumspreis: 2.500 €, gestiftet von Volker Lamm
Verleihförderpreis: 20000 Euro, gestiftet von Unifrance und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Das Geld erhält derjenige deutsche Verleih, der den Gewinnerfilm des Tübinger Publikumspreises in die deutschen Kinos bringen wird.

„Marie Heurtin“ – Jean-Pierre Améris

Stuttgarter TV5MONDEPublikumspreis: 5000 Euro, gestiftet von TV5MONDE.

Das Preisgeld bekommt der deutsche Filmverleih, der den Film in die deutschen Kinosäle bringt. Mit der Vergabe des Preises unterstützt TV5MONDE den Gewinnerfilm bei seiner Distribution in Deutschland sowie durch Promotionsmaßnahmen zu seinem Kinostart.

„Mommy“ – Xavier Dolan

Preis der Schülerjury Tübingen: 1000 Euro, gestiftet von Volker Lamm

„Mommy“ – Xavier Dolan

Die Begründung der Jury: “Die gekonnte Mischung aus Tragik und Komik erschafft eine fesselnde Atmosphäre, die die Hoch- und Tiefpunkte des Filmes noch intensiver erscheinen lassen. Das außergewöhnliche Schauspiel von Antoine-Olivier Pilon, fantastische Optik und musikalische Untermalung hauchen der packenden Geschichte Leben ein.”

Preis der Schülerjury Stuttgart: 1000 Euro, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart

„Mommy“ – Xavier Dolan

Begründung der Jury: “Wir haben uns für den franko- kanadischen Film “Mommy” entschieden. Er war mit “Marie Heurtin” unser Lieblingsfilm, aber wir konnten uns schließlich doch für Mommy entscheiden da:
- er viel spannender war was das Genre Action betrifft
- das Format den Zuschauer viel mehr in den Film eingebunden hat (5:4 Format) und man sich somit viel mehr auf den Film konzentrieren musste.
- auch mehr Menschen vorhanden waren die schwere Probleme hatten (dies war auch bei Marie Heurtin so, aber bei Mommy war es viel präsenter)
- und weil die Stimmung bei den Personen immer sehr schnell in die Höhe stieg oder eben drastisch gesunken ist und bei den anderen Filmen wie Marie Heurtin war die Stimmung im Vergleich zu Mommy sehr konstant.”

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Festivaltrailer

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Werkstatt Audiovision/FB Kommunikationsdesign haben verschiedene Trailer für die Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart konzipiert.
>> Zu den Trailern


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